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In den letzten Jahren hat sich Dabben als Konsumform einen festen Platz in der Cannabis-Szene erobert. Kein Wunder: Die Wirkung tritt nicht nur blitzschnell ein, sondern ist auch deutlich intensiver. Das macht diese Methode vor allem für erfahrene Konsumenten besonders spannend.

Falls du dich gerade erst mit dem Thema beschäftigst, kann das Ganze erstmal ziemlich technisch und ein bisschen abschreckend wirken. Aber keine Sorge: In diesem Guide erklären wir dir ganz entspannt, was Dabben eigentlich ist und wie du sicher und angenehm in die Welt der Konzentrate einsteigen kannst.

Was ist Dabben?

Die Wurzeln des Dabbens reichen zurück bis in die 60er- und 70er-Jahre, als Cannabisfans mit Haschöl und Konzentraten experimentierten. Die Praxis des Dabbens, wie wir es heute kennen, entstand in den frühen 2000er-Jahren und hat sich seither stetig weiterentwickelt  

Dabben bedeutet nichts anderes, als hochkonzentrierte Cannabis-Extrakte zu vaporisieren – also nicht zu verbrennen, sondern bei bestimmten Temperaturen zu verdampfen. Mit einem THC-Gehalt von 60 bis 90 Prozent sind diese Extrakte deutlich potenter als normale Cannabis-Blüten.

Von einem „Dab“ spricht man, wenn eine kleine Menge eines konzentrierten Cannabis-Extrakts, wie etwa Rosin, Wachs oder Shatter, erhitzt und verdampft wird.

 

Warum überhaupt dabben?

Ihr habt bestimmt schonmal gehört, dass Dabben richtig reinhaut…Und das ist wahr! Durch den hohen THC-Gehalt wirken sie schneller und deutlich intensiver. Ein Dab ist quasi das Espresso-Shot-Äquivalent zum herkömmlichen Joint.

Aber den Konsumenten geht es nicht nur um die Stärke der Wirkung. Viele schwören auch auf den Geschmack: Die Konzentrate bringen die Aromen und Terpene der Pflanze oft viel klarer und intensiver zur Geltung.

Ein weiterer Pluspunkt: Beim Dabben ist eine präzisere Dosierung möglich. So lässt sich die Wirkung besser steuern und an die eigenen Vorlieben anpassen. Das ist besonders für medizinische Nutzer oder erfahrene Konsumenten ein echter Vorteil.

 

Was braucht man zum Dabben?

Bevor es losgehen kann, benötigst du ein paar spezielle Tools, denn Dabben ist technisch etwas aufwendiger als der klassische Joint.

Die Basics:

·         Dab Rig: Eine Dab-Rig ähnelt von Aufbau und Funktionsweise einer Bong, ist jedoch extra für das Verdampfen von Konzentraten konzipiert.

·         Banger/Nagel: Der Banger (oder Nagel) ist der Kopf am Dab-Rig, der erhitzt wird, um das Konzentrat zu verdampfen.

·         Ein Dabber: Der Dabber ist ein Werkzeug, das genutzt wird, um das Konzentrat aufzunehmen und es sicher im Banger zu platzieren.

·         Torch: Ein Torch ist ein Bunsenbrenner, um den Banger auf die richtige Temperatur zu erhitzen (ein normales Feuerzeug reicht nicht aus)

Alternativ kannst du zum Dabben auch einen Vaporizer bzw. Vape Pen nutzen. Diese Variante ist oftmals einfacher und diskreter.  

 

Bonus-Tools:

·         E-Nails: E-Nails halten die Temperatur konstant und sorgen so für gleichmäßige Hits und besseren Geschmack.

·         Terp Pearls: Terp Pearls sind kleine, hitzebeständige Kugeln die man in den Banger legen kann. Sie sorgen dafür, dass sich das Konzentrat gleichmäßig verteilt und besser verdampft

·         Carp Cap: Die Carb Cap wirkt wie ein Deckel für den Banger und hält den Dampf länger im System, verbessert die Hitzeverteilung und schützt vor Spritzern.

 

Wie wird gedabbt? Eine Anleitung

1. Vorbereitung ist alles


Lege alles, was du an Material benötigst, bereit: Konzentrat, Rig, Banger, Dabber-Tool, Butanbrenner (und, wenn möglich, eine Temperaturpistole und Carb Cap). Sorge dafür, dass deine Dab Rig sauber ist und mit etwas Wasser gefüllt.

2. Dosis vorbereiten

Die richtige Menge ist sehr individuell und hängt von deiner Toleranz und dem Konzentrat ab. Eine gängige Standarddosis liegt bei etwa 0,1 g. Aber gerade beim ersten Mal gilt: Weniger ist mehr! Konzentrate sind extrem potent, also fang lieber mit einer kleinen Menge an und steigere dich langsam.

3. Banger erhitzen

Erhitze den Banger mit dem Butanbrenner ca. 45–60 Sekunden lang. Bei Hasch oder Kief ist eine Temperatur von 220 °C und bei BHO von ca. 260 °C ideal.
Achte darauf, nur den Banger zu erhitzen – nicht das Glas der Rig.

4. Dab auftragen und inhalieren


Gib mit dem Dabber das Konzentrat vorsichtig in den Banger. Setz ggf. die Carb Cap auf, um die Hitze zu halten und die Verdampfung zu optimieren. Inhaliere langsam und gleichmäßig durch das Mundstück.

5. Genießen

Halte den Dampf kurz in der Lunge, genieße den Geschmack… und dann: ausatmen, entspannen und genießen.


Gibt es auch Nachteile beim Dabbing?

Wir möchten das Thema Dabbing in diesem Beitrag möglichst umfassend beleuchten und, wie bei fast allem, gibt es neben Vorteilen auch ein paar Nachteile. So sind Dabs außerhalb legaler Märkte oft nur schwer zu bekommen, und der Schwarzmarkt bietet keinerlei Qualitäts- oder Sicherheitsstandards. Die Herstellung mancher Konzentrate, wie BHO, ist zudem gefährlich und sollte ausschließlich in professionellen Labors erfolgen. Und nicht zuletzt: Die hohe Wirkstärke kann gerade für Einsteiger schnell zu viel sein und Nebenwirkungen wie Schwindel oder Übelkeit auslösen.

Deshalb lohnt es sich, vorsichtig zu starten und sich gut zu informieren.

 

Ready To Dab?

Dabben bietet also eine besondere und intensive Methode, Cannabis zu konsumieren. Es ist deutlich potenter, geschmacklich feiner und technisch anspruchsvoller als der klassische Joint. Wer sich darauf einlässt, kann eine ganz neue Seite unser aller Lieblings-Pflanze entdecken. Wichtig ist, klein anzufangen, sich Zeit zum Experimentieren zu nehmen und auf Qualität bei Ausrüstung und Konzentraten zu achten.

Mit der richtigen Technik, etwas Vorsicht und Neugier kann Dabbing nicht nur sicher, sondern auch unglaublich lohnend sein. Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren und ein safes, entspanntes High!